
Ein schmaler Spalt im Fels. Ein paar Schritte weiter erscheint eine Fassade, die fast 40 Meter hoch ist. Sie wurde nicht vor den Berg gebaut, sondern aus ihm herausgeschlagen.
Petra in Jordanien ist viel größer als dieses berühmte Bild. Hinter der Schatzkammer führen Wege zu Gräbern, Tempeln, Treppen und Aussichtspunkten. Wer nur kurz bleibt, sieht einen kleinen Teil.
Für den ersten Besuch lohnt sich eine gute Planung. Die Wege sind lang, die Sonne kann kräftig sein, und manche Angaben zu Tickets und Öffnungszeiten ändern sich. Hier erfährst du, womit du rechnen solltest.
Petra liegt im Süden Jordaniens, nahe der Stadt Wadi Musa. Dort befindet sich auch das Besucherzentrum. Von hier aus beginnt für die meisten Reisenden der Weg in die alte Felsenstadt.
Die Stadt war einst das Zentrum der Nabatäer, eines Volkes von Händlern. Seit 1985 steht Petra auf der Welterbeliste der UNESCO. Ihre Gebäude, Gräber und Wasseranlagen erzählen von einer Stadt mitten in einer trockenen Landschaft.
Der Hauptweg bis zum Tempel Qasr al-Bint ist etwa 3,9 Kilometer lang. Das gilt für eine Richtung. Der Rückweg kommt hinzu, ebenso Abstecher zu Aussichtspunkten oder zum Kloster.
Ein Tag reicht für die wichtigsten Stationen, wenn du früh startest. Zwei Tage sind entspannter. Für den Eintritt solltest du bei einer Übernachtung in Jordanien mit mindestens 50 Jordanischen Dinar für einen Tag rechnen.
Petra verdankte seinen Reichtum dem Handel. Karawanen brachten Weihrauch, Myrrhe und Gewürze durch die Region. Die Nabatäer kontrollierten wichtige Wege und machten ihre Stadt zu einem Knotenpunkt zwischen verschiedenen Ländern.
Wasser war dabei fast so wertvoll wie die Waren. Die Menschen bauten Kanäle, Dämme und Zisternen. So fingen sie Regen auf, leiteten Wasser weiter und konnten auch in der trockenen Umgebung leben.
Später kam Petra unter römische Herrschaft. Ein schweres Erdbeben im Jahr 363 beschädigte Teile der Stadt. Im Jahr 1812 machte der Reisende Johann Ludwig Burckhardt Petra in Europa erneut bekannt. Für die Menschen der Region war der Ort jedoch nicht verschwunden.
Die UNESCO erklärt, warum die Stadt und ihre Lage als Zeugnis des Handels so bedeutend sind. Mehr dazu findest du in ihrer Beschreibung von Petra als Welterbe.
Mit einem Tag kannst du durch den Siq zur Schatzkammer laufen und dem Hauptweg weiter folgen. Auch das Kloster ist möglich, wenn du gut zu Fuß bist, früh beginnst und unterwegs nicht zu lange pausierst.
Bequemer sind zwei Tage. Am ersten Tag kannst du den Hauptweg und das Kloster besuchen. Am zweiten bleibt Zeit für einen Aussichtspunkt, eine Führung oder Stellen, an denen du länger verweilen möchtest.
Drei Tage geben dir noch mehr Spielraum. Das ist besonders angenehm, wenn du gern wanderst, langsam gehst oder wegen der Hitze längere Pausen brauchst. Du musst nicht jede Stunde verplanen.
Rechne immer auch den Rückweg ein. Auf dem Hinweg wirkt eine zusätzliche Treppe vielleicht verlockend. Am Nachmittag können dieselben Stufen und Kilometer deutlich schwerer fallen.
Für Reisende, die mindestens eine Nacht in Jordanien verbringen, kostet das Tagesticket laut den vorliegenden Angaben 50 Jordanische Dinar. Mehrtagestickets sind ebenfalls erhältlich. Für andere Besuchsarten können abweichende Preise gelten.
Tickets bekommst du am Besucherzentrum in Wadi Musa. Nimm deinen Reisepass mit und prüfe vor dem Kauf, welcher Tarif für dich gilt. Preise und Bedingungen können sich ändern.
Bei den Winteröffnungszeiten nennen die Quellen unterschiedliche Zeiten. Eine Angabe lautet von 6:30 bis 17 Uhr, eine andere von 6 bis 16 Uhr. Verlass dich daher nicht auf eine ältere Auskunft.
Frage beim Ticketkauf nach den aktuellen Zeiten und danach, wann du den Park verlassen musst. Ein früher Start hilft dir, die kühleren Stunden zu nutzen und mehr Zeit für den Rückweg zu haben.
Der Jordan Pass bündelt den Eintritt zu Petra und weiteren Sehenswürdigkeiten. Je nach Variante sind ein oder mehrere Tage in Petra enthalten. Für manche Reisende kann außerdem die Visagebühr entfallen.
Das gilt jedoch nur unter bestimmten Bedingungen. Dazu gehören unter anderem die Art der Einreise und die Dauer des Aufenthalts. Prüfe die aktuellen Regeln vor dem Kauf und noch einmal vor der Abreise.
Vergleiche den Preis des passenden Passes mit den Kosten für ein einzelnes Petra-Ticket, ein mögliches Visum und weitere geplante Eintritte. Der billigste Pass ist nicht immer der beste, wenn du mehr als einen Tag in Petra verbringen willst.
Für einen kurzen Aufenthalt oder eine besondere Einreise kann die Rechnung anders ausfallen. Verlass dich nicht allein auf den Namen des Passes. Entscheidend ist, welche Leistungen du tatsächlich nutzen darfst.
Die Hauptroute beginnt am Petra Visitor Center in Wadi Musa. Von dort führt der Weg zunächst durch offeneres Gelände, bevor du den Siq erreichst. Die Felsen rücken näher zusammen.
Der Siq ist eine natürliche Schlucht aus Sandstein und etwas mehr als 1,2 Kilometer lang. An manchen Stellen ist sie nur etwa drei Meter breit. Über dir steigen die Felswände hoch auf.
Nimm dir Zeit für die Formen und Farben im Stein. An den Seiten lassen sich auch Spuren alter Wasserleitungen erkennen. Sie zeigen, wie sorgfältig die Bewohner mit dem knappen Wasser umgingen.
Bis zur Schatzkammer brauchst du zu Fuß je nach Tempo und Pausen unterschiedlich lange. Plane nicht nur den Hinweg. Am Ende des Tages musst du durch den Siq wieder zurück zum Besucherzentrum.

Am Ende des Siq öffnet sich der Blick auf Al-Khazna, die Schatzkammer. Erst erscheint ein schmaler Ausschnitt zwischen den Felsen. Dann stehst du vor der ganzen Fassade.
Sie ist etwa 39,5 Meter hoch und wurde aus dem Sandstein gearbeitet. Säulen und Figuren schmücken die Vorderseite. Der Name Schatzkammer klingt nach einem Lager voller Gold, doch dafür gibt es keinen sicheren Beleg.
Wahrscheinlich diente das Bauwerk als Grabmal. Es wird möglicherweise mit dem nabatäischen König Aretas IV. verbunden. Ganz sicher ist die Zuordnung nicht, und das solltest du bei manchen Erzählungen vor Ort im Hinterkopf behalten.
Vor der Fassade sammeln sich oft viele Menschen. Geh ein Stück zur Seite, wenn du in Ruhe schauen oder fotografieren möchtest. Berühre und besteige die geschützten Felsen und Bauwerke nicht.
Hinter der Schatzkammer wird das Gelände offener. Der Weg führt zur Straße der Fassaden. Dort reihen sich in den Fels gehauene Grabfassaden aneinander, einige groß und reich verziert, andere schlichter.
Es folgt das Theater. Seine Sitzreihen wurden zum großen Teil aus dem Fels gearbeitet. Stell dir vor, wie Menschen hier einst zusammenkamen, während du heute zwischen den Spuren verschiedener Zeiten stehst.
Weiter verläuft die Säulenstraße durch das alte Stadtgebiet. Hier wird deutlich, dass Petra nicht nur aus einzelnen Felsfassaden besteht. Zwischen den Bauten lag einst eine belebte Stadt.
Der Hauptweg führt bis zum Tempel Qasr al-Bint. Von dieser Gegend aus erreichst du auch den Aufstieg zum Kloster. Merke dir, wo du abgebogen bist, und behalte die Uhr im Blick.
Das Kloster Ad Deir gehört zu den eindrucksvollsten Bauwerken Petras. Es liegt abseits der Hauptroute. Seine breite Fassade erscheint erst, nachdem du den anstrengenden Aufstieg geschafft hast.
Der Weg beginnt in der Nähe von Qasr al-Bint und führt über ungefähr 800 Stufen nach oben. Manche Stufen sind unregelmäßig. Geh langsam, wenn du musst, und lass andere an schmalen Stellen vorbei.
Nimm ausreichend Wasser mit und trag Schuhe mit gutem Halt. Besonders bei Hitze kostet der Aufstieg Kraft. Auch der Abstieg verlangt Aufmerksamkeit, vor allem wenn deine Beine bereits müde sind.
Plane Zeit für Pausen und den Rückweg bis zum Besucherzentrum ein. Wer spät am Tag unten am Aufstieg steht, sollte ehrlich prüfen, ob die verbleibende Zeit noch reicht.
Der High Place of Sacrifice ist ein hoch gelegener Ort, an dem einst religiöse Handlungen stattfanden. Der Weg hinauf bietet weite Blicke, verlangt aber zusätzliche Zeit und einen sicheren Schritt.
Die Al-Khubtha-Route führt zu einem Blick auf die Schatzkammer von oben. Das ist nicht derselbe Blick wie vom Platz vor der Fassade. Informiere dich vor Ort über den richtigen Zugang und den Zustand des Weges.
Eine weitere Möglichkeit ist der Hinterweg von Little Petra in Richtung Kloster. Er ist keine kleine Abkürzung durch die Stadt. Kläre vorher Transport, Wegverlauf und gegebenenfalls eine Führung.
Zur Vorbereitung hilft die Übersicht der Tourismusbehörde über die Wanderwege durch Petra. Bleib auf erlaubten Wegen und nimm für abgelegene oder unübersichtliche Strecken bei Bedarf einen örtlichen Guide.
Bei Petra by Night führt der Weg durch den beleuchteten Siq zur Schatzkammer. Vor der Fassade sorgen Kerzen für eine andere Stimmung als am Tag. Dazu gibt es ein Programm mit Musik.
Die Veranstaltung ersetzt den Besuch am Tag nicht. Im Dunkeln siehst du weniger von den Felsen, Wegen und weiteren Bauwerken. Betrachte den Abend als Ergänzung, wenn Zeit und Budget es erlauben.
Zu Terminen und Preisen liegen unterschiedliche Angaben vor. Eine Quelle nennt 30 Dinar und mehrere Abende pro Woche, eine andere 17 Dinar und weniger Veranstaltungstage. Beides kann sich ändern.
Prüfe deshalb kurz vor deinem Besuch, ob die Veranstaltung stattfindet, wann sie beginnt und welche Tickets du brauchst. Frage auch, ob zusätzlich ein gültiges Tagesticket verlangt wird.
Ein örtlicher Guide kann dir zeigen, was hinter den Fassaden steckt. Am Besucherzentrum werden Führungen angeboten. Private Touren lassen sich oft auch vorab buchen.
Kläre vor Beginn, wie lange die Führung dauert, welche Sprache gesprochen wird und welche Strecke enthalten ist. Manche Touren enden an der Schatzkammer, andere führen weiter durch das alte Stadtgebiet.
Tagesausflüge ab Amman oder Aqaba können den Transport erleichtern. Lies genau, was im Preis steckt. Eintritt, Mittagessen oder ein örtlicher Guide sind nicht bei jedem Angebot enthalten.
Prüfe auch Abholort, Rückfahrt und Bedingungen für eine Stornierung. Gerade bei einem knappen Reiseplan ist wichtig, wie viel Zeit du tatsächlich in Petra verbringst und nicht nur im Auto.
Von Amman nach Petra dauert die Fahrt ungefähr drei bis vier Stunden pro Richtung. Ein Tagesausflug ist daher möglich, aber lang. Du verbringst viele Stunden unterwegs, bevor du wieder in Amman bist.
Eine Möglichkeit ist der JETT-Bus. Daneben gibt es Minibusse, Taxis und organisierte Ausflüge. Fahrpläne und Abfahrtsorte solltest du vor der Reise prüfen, denn sie können sich ändern.
Ein Taxi oder privater Fahrer bietet mehr Freiheit bei der Abfahrtszeit. Dafür ist die Fahrt meist teurer. Vereinbare Preis, Wartezeit und Rückfahrt vor dem Einsteigen möglichst genau.
Wenn du mehr von Petra sehen möchtest, lohnt sich eine Übernachtung in Wadi Musa. So musst du nach einem langen Wandertag nicht sofort wieder mehrere Stunden zurückfahren.
Von Aqaba dauert die Fahrt nach Petra ungefähr zwei Stunden. Damit liegt die Hafenstadt näher als Amman. Trotzdem solltest du auch hier Zeit für Verkehr, Pausen und die Rückreise einplanen.
Je nach Angebot kommen Bus, Taxi oder ein organisierter Ausflug infrage. Öffentliche Verbindungen können in ihren Zeiten eingeschränkt sein. Prüfe vorher, ob die Rückfahrt zu deinem Plan passt.
Wer mit einem Kreuzfahrtschiff ankommt, muss besonders auf die Uhr achten. Zwischen Anlegen, Verlassen des Hafens und Abfahrt des Schiffes bleibt weniger Zeit, als der Fahrplan zunächst vermuten lässt.
Plane einen großen Puffer für den Rückweg ein. Kläre bei einer gebuchten Tour, wann du wieder am Hafen bist und was geschieht, falls sich die Fahrt verzögert.

Wadi Musa ist der praktische Ausgangspunkt für Petra. In der Stadt findest du Unterkünfte unterschiedlicher Preisklassen. Einige liegen nahe am Besucherzentrum, andere weiter oben oder an Straßen außerhalb des Zentrums.
Eine Unterkunft nahe am Eingang spart am Morgen Zeit. Du kannst früh losgehen und nach dem Besuch zu Fuß zurückkehren. Das ist angenehm, wenn deine Beine nach vielen Kilometern müde sind.
Vergleiche nicht nur den Preis. Schau auch nach Frühstückszeiten, Gepäckaufbewahrung und dem Weg zum Eingang. Eine Unterkunft auf dem Hügel kann auf der Karte näher wirken, als sie zu Fuß ist.
Wenn du nur einen Tag vor Ort hast, hilft eine Übernachtung vor dem Besuch. So beginnst du nicht schon mit einer langen Autofahrt und kannst die frühen Stunden in Petra nutzen.
Wadi Rum liegt etwa 107 Kilometer von Petra entfernt. Die Wüste mit ihren weiten Tälern und Felsbergen passt gut zu einer Reise durch den Süden Jordaniens. Für beide Orte brauchst du aber genügend Zeit.
Viele Besucher unternehmen dort eine Jeep-Tour oder übernachten in einem Wüstencamp. Die Angebote unterscheiden sich bei Dauer, Essen und Ausstattung. Ein Bett im Camp bedeutet nicht automatisch, dass jede Fahrt enthalten ist.
Frage vor der Buchung, wo die Tour beginnt und wie du dorthin kommst. Kläre auch, ob Eintritt, Transfer, Mahlzeiten und weitere Fahrten im Preis enthalten sind.
Für eine Verbindung mit Petra ist eine Übernachtung oft sinnvoll. Wer beide Orte an einem Tag besuchen will, verbringt viel Zeit im Fahrzeug und hat weniger Ruhe für die Landschaft.
Frühling und Herbst sind für Petra häufig gut geeignet. Die Temperaturen können angenehm zum Gehen sein. Trotzdem gibt es Unterschiede zwischen den Monaten und zwischen einem sonnigen Tag und einem kühlen Abend.
Im Sommer kann es sehr heiß werden. Starte früh, trag einen Hut und trink regelmäßig. Suche Schatten, wenn du ihn findest, und verschiebe steile Aufstiege nicht auf die heißeste Tageszeit.
Im Winter kann es kühl und regnerisch sein. Die Öffnungszeiten können kürzer ausfallen. Nimm eine passende Jacke mit und prüfe die Zeiten kurz vor deinem Besuch.
Bei starkem Regen drohen Sturzfluten, besonders in den Monaten von Oktober bis März. Wasser kann rasch durch Schluchten strömen. Nimm Warnungen ernst und ändere deinen Plan, wenn die Behörden dazu auffordern.
Die Lage in der Region kann sich ändern. Informiere dich vor der Buchung und erneut vor der Abreise über die aktuellen Reisehinweise für Jordanien des Auswärtigen Amts.
Dort findest du Hinweise zur Sicherheitslage und zu den Einreisebestimmungen. Prüfe auch, ob für deine Staatsangehörigkeit besondere Regeln gelten und wie lange dein Reisepass gültig sein muss.
Wetter ist in Petra ebenfalls eine Sicherheitsfrage. Starker Regen kann Wege und Zufahrten unpassierbar machen. Folge den Anweisungen des Parkpersonals und geh bei einer Warnung nicht eigenständig in eine Schlucht.
Auch Flugverkehr und Luftraum können kurzfristig von Änderungen betroffen sein. Lass dir für Anschlüsse etwas Spielraum und prüfe Nachrichten deiner Fluggesellschaft, bevor du zum Flughafen fährst.
Petra ist eine geschützte archäologische Stätte. Besteige keine Monumente, ritze nichts in den Stein und nimm keine Fundstücke mit. Kauf auch keine angeblichen Antiquitäten, Münzen oder alten Steine.
Bleib auf erlaubten Wegen und verlasse den Park rechtzeitig vor Sonnenuntergang beziehungsweise zur jeweils geltenden Schließzeit. Im Park zu übernachten ist nicht erlaubt. Für Drohnen brauchst du eine Sondergenehmigung.
An einigen Strecken werden Pferde, Esel oder Maultiere angeboten. Besonders auf steilen Wegen bestehen Risiken. Achte auf den Zustand der Tiere, kläre den Preis vorher und entscheide ohne Zeitdruck.
Es gibt auch elektrische Wagen auf bestimmten Strecken. Die vorliegenden Angaben nennen vom Besucherzentrum zur Schatzkammer 15 Dinar für eine Richtung und 25 Dinar für Hin- und Rückfahrt. Prüfe Preise und Verfügbarkeit vor Ort, eine Vorabreservierung ist laut Quelle nicht vorgesehen.
Die nationale Notrufnummer in Jordanien lautet 911. Speichere sie vor dem Ausflug im Handy oder schreib sie auf. In einer Stresssituation ist eine vorbereitete Nummer leichter zu finden.
Am Besucherzentrum gibt es eine Stelle der Touristenpolizei. Für diese wird die Telefonnummer +962 3 2156487 genannt. Frage vor Ort nach, wenn du Hilfe brauchst oder einen Verlust melden möchtest.
Sag bei einem Notruf möglichst genau, wo du bist und was passiert ist. Ein bekannter Punkt wie die Schatzkammer oder Qasr al-Bint kann bei der Orientierung helfen.
Beobachte während deines Aufenthalts die Wetter- und Behördenmeldungen. Wenn ein Weg gesperrt wird, geh zurück und frag das Personal nach einer sicheren Alternative.
Gute Schuhe sind wichtiger als ein besonders leichter Koffer. Wähle bequeme Schuhe mit griffiger Sohle, in denen du bereits längere Strecken gelaufen bist. Neue Schuhe können schnell Blasen verursachen.
Nimm ausreichend Wasser und Sonnenschutz mit. Ein Hut und eine Sonnenbrille helfen auf offenen Wegen. Für kühlere oder regnerische Tage gehört auch eine passende Jacke in den Rucksack.
Lade dein Handy vorher auf. Es hilft bei Fotos und der Orientierung, doch verlass dich nicht allein auf den Akku oder eine Verbindung zum Netz. Eine einfache Karte kann nützlich sein.
Pack auch etwas zu essen und persönliche Medikamente ein. Am wichtigsten ist jedoch Zeit. Wer für Pausen und den Rückweg Reserve lässt, muss nicht durch die Felsenstadt hetzen.
Was kostet Petra? Für Besucher mit mindestens einer Übernachtung in Jordanien nennt die Quelle 50 Dinar für ein Tagesticket. Andere Tarife und Mehrtagestickets können gelten. Prüfe den aktuellen Preis vor dem Kauf.
Wie lange sollte ich bleiben? Ein Tag reicht für einen ersten Überblick. Zwei Tage sind besser, wenn du das Kloster und einen weiteren Wanderweg ohne große Eile sehen möchtest.
Lohnt sich der Jordan Pass? Das hängt von deiner Reise ab. Vergleiche den Pass mit den einzelnen Eintrittskosten und prüfe, ob du die Bedingungen für einen möglichen Erlass der Visagebühr erfüllst.
Geht Petra als Tagesausflug ab Amman? Ja, aber der Tag wird lang. Frühling und Herbst eignen sich oft gut für den Besuch. Unabhängig von der Jahreszeit solltest du Wetterwarnungen und aktuelle Reisehinweise beachten.
Petra belohnt alle, die mehr sehen wollen als die berühmte Schatzkammer. Hinter ihr liegen Wege durch eine frühere Stadt, hohe Treppen und Felsen, deren Farben sich mit dem Licht verändern. Du musst nicht alles an einem Tag schaffen. Wähle lieber eine Strecke, die zu deiner Zeit und deiner Kraft passt.
Ein früher Start, gutes Schuhwerk und genug Wasser machen den Besuch leichter. Ebenso wichtig ist der Blick auf den Rückweg. Wer bis zum Kloster aufsteigt, hat danach noch einen langen Weg vor sich. Bei Regen oder einer Warnung gilt: Sicherheit geht vor dem nächsten Foto.
Prüfe vor der Reise die aktuellen Einreisehinweise, Ticketpreise und Öffnungszeiten. Dann bleibt vor Ort mehr Zeit für das, weshalb du gekommen bist: langsam durch den Siq zu gehen, vor der Fassade stehen zu bleiben und dir vorzustellen, wie hier einst eine Stadt mitten im Fels lebte.